• Häufig gestellte Fragen zu Konsumgütern und TrackWise

    Wie oft kommt es tatsächlich zu Produktrückrufen von Lebensmitteln?

    Produktrückrufe von Lebensmitteln sind häufiger als Sie denken: Sie kommen täglich vor und können schwerwiegende Folgen für einen Konsumgüterhersteller haben. Die jährlichen, wirtschaftlichen Kosten von Produktrückrufen betragen 77 Mrd. US$, wobei ein Rückruf einem Unternehmen im Durchschnitt bis zu 10 Mio. US$ kosten kann. Diese Kosten entstehen durch die Rücknahme und den Ersatz des zurückgerufenen Produkts sowie durch Einnahmenverluste aufgrund des verringerten Kundenvertrauens. Die Anzahl der Produktrückrufe von Lebensmitteln ist in den vergangenen zehn Jahren aufgrund der Zunahme von lebensmittelbedingten Krankheiten angestiegen, wobei einer von sechs Amerikanern im vergangenen Jahr von einer lebensmittelbedingten Krankheit betroffen war. 3.000 Todesfälle sind auf lebensmittelbedingte Verunreinigungen in den Vereinigten Staaten zurückzuführen.

    Was muss ich über den Food Safety Modernization Act wissen?

    Ein Anstieg der Produktrückrufe zwang die Regulierungsbehörden dazu, zu handeln. Der Food Safety Modernization Act (FSMA) wurde 2011 verabschiedet und hat die Handhabung der Lebensmittelsicherheit in den Vereinigten Staaten erheblich verändert. Zu allererst gab es der FDA die Befugnis, einen Rückruf zu erzwingen und den Betrieb einer Einrichtung einzustellen. Die FDA hat die Befugnis, Unternehmen, die nicht den gesetzlichen Richtlinien nachkommen, mit Bußgeldern und Strafzahlungen zu belegen. Sie verfolgt außerdem einen präventiven Ansatz zur Lebensmittelsicherheit. In der Vergangenheit waren Regulatory Affairs auf eine Reaktion nach einem Qualitätsvorfall ausgerichtet. Lebensmittelhersteller müssen nun Lebensmittelsicherheits-Gefahrenpläne, wie den HACCP und HARPC, implementieren, die mögliche Gefahren, Kontrollen und kritische Punkte im Lebensmittelherstellungsprozess identifizieren und analysieren. Importeure müssen außerdem ihre Lieferanten anhand eines im FSMA vorgesehenen Lieferanten-Überprüfungsprogramms näher durchleuchten.

    Wie kann TrackWise die Einhaltung des FSMA und sonstiger Regelungen hinsichtlich der Qualität sicherstellen?

    TrackWise, eine webbasierte EQMS-Lösung, unterstützt die im FSMA beschriebenen Richtlinien. Es automatisiert alle Qualitätsprozesse auf einer zentralen Plattform, damit Nutzer alle Workflows für einen Qualitätsprozess erstellen, nachverfolgen und melden können, wie zum Beispiel Auditmanagement, Präventiv- und Korrekturmaßnahmen (CAPAs), Compliance-Management, Einrichtungsregistrierungen und Lieferantenqualitätsmanagement. Abweichungen und festgestellte Risiken können überwacht und korrigiert werden, bevor es zu einem Vorfall kommt. Alle Daten werden an einem Ort zusammengetragen, wodurch Fehler, Redundanzen und Datenverlust vermieden werden, die bei einem manuellen, papierbasierten System allzu häufig auftreten. Mithilfe von Stratas, einem cloudbasierten Portal, können Importeure Lieferantenqualitätsmanagement-Lösungen implementieren, einschließlich Lieferanten-Scorecards, Lieferantenqualifikations-Workflows und Protokollierungssysteme für Nichtkonformitäten bei Lieferanten und die daraus resultierenden Maßnahmen. Bei einer Kundenbeschwerde kann die TrackWise Kundenbeschwerdemanagement-Software Unternehmen dabei helfen, schnell auf das Problem zu reagieren und dieses zu beheben. Der FSMA ist nur eine von vielen Regelungen der Regulatory Affairs, die für Lebensmittelhersteller gelten. TrackWise kann auch für ISO 22000 genutzt werden.

    • Gute Herstellungspraxis (GMP; Good Manufacturing Practice)
    • Global Food Safety Initiative (GFSI)
    • Safe Quality Food (SQF)
    • British Retail Consortium (BRC)
    • International Food Standard (IFS)

    TrackWise kann die Einhaltung dieser Regelungen gewährleisten, um die Qualität zu steigern, das Risiko eines Rückrufs zu verringern, und das Kundenvertrauen in Ihre Produkte zu stärken. TrackWise lässt sich auch einfach mit anderen Enterprise-Anwendungen, wie Enterprise-Resource-Planning (ERP), Produktzyklusmanagement (PLM), Manufacturing Execution Systems (MES) und Lieferkettenmanagement (SCM) integrieren, um einen ganzheitlichen Ansatz zum Qualitätsmanagement in der Lieferkette zu gewährleisten.

    Neben der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, welche anderen Konsumgüterindustrien nutzen noch TrackWise?

    TrackWise wurde von Konsumgüterunternehmen sowohl im Bereich der Körperpflege und Kosmetik als auch in der Tabakindustrie implementiert, um die Qualität zu steigern, die Vermarktungszeit zu verkürzen, die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen, und Redundanzen und Verschwendung im Produktionsprozess zu verringern. Die Körperpflege- und Kosmetikbranche wird immer stärker reguliert und der Schwerpunkt verlagert sich immer mehr auf Marketing, Klagen über Produkte, und wie Produkte registriert werden. TrackWise half diesen Unternehmen dabei, die GMP-Normen zu erfüllen, das Risiko zu steuern, und die Qualität in der Lieferkette zu steigern. Die Tabakindustrie wurde im Laufe der Jahre ebenfalls beachtlich reguliert, doch auch hier gibt es andere Anliegen, wie die Produktqualität, Schwarzmarkttransaktionen und Kostenpunkte. TrackWise fördert die Transparenz in der Lieferkette; identifiziert, qualifiziert und priorisiert jegliche Risikofaktoren für die Lieferkette; zentralisiert alle Compliance-Prozesse; und senkt die Kosten durch die Verringerung von Verschwendung, Nichtkonformitäten und Redundanzen.

tkatnoK
We use cookies to give you the best experience on our website. By continuing to browse the site, you are agreeing to our use of cookies.